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Platzinfo & Anmeldung

Informationen zum neuen World Handicap System 

In der kommenden Golfsaison 2021 starten auch wir in Deutschland mit dem neuen World Handicap System (WHS). Ziel des neuen Systems ist es, die derzeit weltweit sechs verschiedenen Handicap Systeme in ein einheitliches System zu überführen, um für alle Golferinnen und Golfer auf allen Kontinenten vergleichbare Bedingungen zu schaffen.
 
Uns ist bewusst, dass das neue System auf den ersten Blick sehr komplex und unübersichtlich erscheint. Aus diesem Grund haben wir hier die wichtigsten Punkte für euch zusammengefasst:

1) Grundsätzliches zur neuen Berechnung: 

  • Mit der Einführung der neuen Handicap-Regeln des World Handicap Systems (WHS) wird aus dem bisherigen EGA-Handicap ein World-Handicap-Index (WHI). 

  • Zur Berechnung des Handicap Index eines Spielers wird zukünftig der Durchschnittswert der besten 8 Turnierergebnisse der letzten 20 Runden ermittelt.

  • Während das EGA-Handicap eines eines Spielers bisher auf der Basis von Staleford-Nettopunkten berechnet wurde, wird der zukünftige Handicap-Index auf Basis des sog. "Score Differential" berechnet.

  • Der Score Differential beschreibt den Unterschied zwischen dem gewerteten Bruttoergebnis und dem Course Rating-Wert. Der CR-Wert wiederum beziffert das zu erwartende Ergebnis eines Spielers mit Handicap 0 auf diesem Platz. Beim Score Differential wird jedoch zusätzlich die Schwierigkeit des gespielten Platzes (Slope) im Verhältnis zu einem allgemeingültigen Schwierigkeitsstandard (Slope 113) eingerechnet. Daraus ergibt sich folgende Formel:

    Die Formel für die Berechnung des Score Differential lautet:        
    (Gewertetes Bruttoergebnis – CR-Wert) x 113 / Slope

  • Der somit nach jeder Turnierrunde errechnete Score Differential wird wie gewohnt ins Stammblatt (neu: Scoring Record) des Spielers eingetragen. Sollte der Wert zu den besten acht aus den letzten 20 Ergebnissen gehören, wird er für die Neuberechnung Ihres Handicap-Index herangezogen.

  • Aufgrund der neuen Berechnungsgrundlage fallen einzelne schlechte Runden auch nicht mehr so stark ins Gewicht. Demnach werden ab 2021 alle Einzel-Zählspiel-Turniere auch IMMER vorgabewirksam sein; Spielleitungen können somit auch keine Turniere in diesem Formaten mehr ausschreiben, die NICHT vorgabewirksam („Handicap relevant“) sind.

  • Der neue Handicap-Index wird die aktuelle Form eines Spielers viel realistischer abbilden, da historische Ergebnisse (außerhalb der letzten 20 Turnierrunden) nicht mehr für die Berechnung des Handicap-Index relevant sind. Bedeutet also: je mehr Ergebnisse ein Spieler erzielt, desto genauer spiegelt der Handicap-Index seine aktuelle Spielstärke wider.

2) Was fällt weg und was bleibt gleich?

  • Vorgabeklassen und Pufferzonen sowie die Herauf- und Herabsetzungen entfallen ersatzlos. Mit dem Wegfall der Vorgabeklassen entfallen auch alle Einschränkungen für die ehemalige Vorgabenklasse 1 (z.B. dass bislang keine EDS Runden gespielt werden durften).

  • Unverändert bleibt für uns die Kalkulation der Handicaps auf Basis des bereits bekannten Course Ratings, also mit Hilfe der Course-Rating- und Slope-Werte. Wie gewohnt wird je nach Abschlag, Handicap und Spieler die individuelle Spielvorgabe ermittelt, die zukünftig nur „Course Handicap“ oder „Playing Handicap“ heißen wird.

  • Auch der neue Handicap-Index wird bis zu einer maximalen Höhe von 54 geführt. Ebenfalls ist bei einem Handicap-Index von 26,5 oder höher Stopp; d.h. es ist kein weiterer Anstieg („Verschlechterung“ ähnlich des alten Systems) möglich.

  • Extra-Day-Scores (EDS-Runden) und 9-Loch-Turniere bleiben uns auch weiterhin erhalten und fließen ebenfalls in die Berechnung des neuen Handicap-Index ein. Die Bezeichnung „EDS“ wird sich jedoch in „registrierte Privatrunde“ ändern.

  • Alle weiteren (nicht registrierten) Privatrunden können auch weiterhin nicht zur Berechnung des Handicap-Index verwendet werden – auch wenn sich dieses Gerücht nach wie vor hartnäckig verbreitet. 

3) Konvertierung bestehender Handicaps in das neue System:  

Die (einmalige) Konvertierung wird auf Basis des oben beschriebenen Verfahrens erfolgen. Aufgrund der neuen Berechnungsgrundlage ist der neue Handicap-Index auch nicht mit dem alten EGA-Handicap zu vergleichen und wird sich (in den meisten Fällen) von diesem unterscheiden.

Konvertierung für Spieler mit EGA-Handicap kleiner 26,5: 

  • Aus den bestehenden Stammblatteinträgen der vergangenen 4 Jahre werden die aktuellsten 20 Ergebnisse herangezogen, um den World Handicap-Index zu berechnen (sofern 20 oder mehr Ergebnisse vorhanden sind).

  • Spieler OHNE Stammblatteinträge erhalten einen Handicap-Index, der ihrem heutigen EGA-Handicap entspricht.  

  • Spieler mit WENIGER als 20 Stammblatteinträgen erhalten ein zusätzliches fiktives Ergebnis (Ankerergebnis), das ihrem aktuellen Handicap entspricht. Das Ankerergebnis wird als ältestes Ergebnis im Stammblatt eingetragen und wird als erstes wieder entfernt, sobald 20 erspielte Ergebnisse vorliegen. 

Konvertierung für Spieler mit EGA-Handicap 26,5 oder höher:

Im Prinzip gelten die gleichen Berechnungsgrundlagen wie für die Spieler niedriger Vorgabebereiche. Einzig bei der Berechnung der Handicap Indizes kann es zu Abweichungen kommen:

  • Fällt der Handicap-Index aufgrund der neuen Berechnungsgrundlage niedriger aus als das bestehende EGA-Handicap (z.B. neuer Indexwert von 14,2 statt bisher EGA-Vorgabe 14,5), so erhält der Spieler den neu berechneten Indexwert (14,2).

  • Fällt der Handicap-Index aufgrund der neuen Berechnungsgrundlage gleich oder höher aus als das bestehende EGA-Handicap (z.B. neuer Indexwert von 22,3 statt bisher EGA-Vorgabe 21,6), so bekommt der Spieler einen Handicap-Index in Höhe des bestehenden EGA-Handicaps (22,3). 

 

Wer sich tiefer mit dem neuen World Handicap System befassen möchte, findet unter diesem Link das offizielle Informations-Dokument des DGV.

Außerdem können wir die Zusammenfassung von Golfstun.de zu diesem Thema empfehlen.